MAYER.wear

<img src="http://www.mayer-berlin.com/pix/linie_417.gif" width="417" height="12" hspace="0" vspace="0" border="0" align="top" />

Christine Mayer: maskulines Material – feminie Schnitte. Da ist die Materialkünstlerin Chrisitne Mayer aus Berlin, die ihre Stoffe ausschließlich von einer Schweizer Stofffirma (...) bezieht.Sie verwndet „harte“ Stoffe wie Wolle, die sie verfilzt und dann mit hauchdünnen Seiden kombiniert, die sie wiederum durch abgespeppte Biesen mit einer neuen Elastizität versorgt. Hart gegen soft, so verfährt Christine Mayer auch mit Military-Jacken, die sie auseinander nimmt, teilwiese färbt und anschließend zu femininen Jacken und Mäntel zusammensetzt. „In jedem Kleidungsstück steckt eine Geschichte“, meint die Designerin, die auch Kostümbilder für Theater- und Opernproduktionen entwirft. „ Kein Stoff bleibt so, wie er ist.“ Das schönste Material wird zuerst zerstört, dann durch Bearbeitung mit Biesen, Plastik draufbügeln oder durch Kombination von mehreren Materialschichten zu neuem Leben, ja zu einer neuen Optik erweckt. Alles in Handarbeit. Die Symbiose von maskulinen Moleskin, und extrem femininen Schnitten – sehr tailliert und sexy geschnitten – ist ihr hauptsächliches Anliegen. Die Tragbarkeit von Christine Mayers individuellen Modellen – Blusen, Jupes, Kleidern und Mänteln – wissen bereits viele einschlägige Boutiquen in Europa zu schätzen. So auch in der Schweiz, u.a. Jap oder Apropos, Zürich, Lorenz Bach, Gstaad, Christa Bis, Basel, Nota Bene, St. Gallen, Accessoire, Rheinfelden, und La Stregga Moda, Luzern. Im November stellt Christine Mayer wieder auf der Blickfang – ein Endverbraucher-Event – im Kongresshaus in Zürich aus. (...) Sie macht erst ihre fünfte Kollektion, aber sie macht Karriere. „Mensch Mayer!“, kann man da nur anerkennend sagen.